Donnerstag, 2. April 2015


                                                Zado Junior Team

                             NEU!Luca Finck NEU!

 
Hallo Leute!

Kurz zu meiner Person: Ich heiße Luca Finck, bin 15 Jahre alt, und fische seit gut 2 Jahren gezielt auf Karpfen.

Tobias, ein guter Bekannter, nahm mich erstmals im Alter von 11 Jahren mit, um meinen ersten Karpfen zu fangen.
Das Wetter spielte zwar nicht so ganz mit  -  aber Erfolg hatten wir trotzdem.

 Von  da an war ich infiziert!

Wir gingen öfters zusammen ans Wasser und hatten ein paar echt coole Sessions.
Durch Tobias bin ich auch auf Zado Baits gekommen.
Michael nahm mich dann mit raus zum Angeln und später zum „Schnuppern“  in die Produktionshalle, wo er die Boilies selber herstellt. Das alles hat mir gut gefallen und ich bin sehr glücklich, dass ich nun im Team von  ZADO BAITS mitwirken darf.
 
Ich hoffe, dass ich von meinen Teamkollegen noch viel lernen werde und freue mich, dass ich dafür das Team in Bezug auf medientechnische Fragen mit Filmen und Fotos (eines meiner anderen Hobbies) unterstützen kann.
 
   Wir sehen uns…

 
Gruß Luca

Dienstag, 24. März 2015

                                Christopher Weber
                                 Team Luxemburg
 
 

 

Hallo zusammen!

 
Als neues Mitglied im ZADO BAITS Team möchte ich mich kurz vorstellen:
 
Mein Name ist Christopher Weber aus Luxemburg.
Ich bin 28 Jahre jung und angle seit rund 20 Jahren auf Friedfisch.
Im Alter von 7 Jahren fing ich mit der Stipprute meinen ersten Karpfen.
Ab dem Moment war es um mich geschehen.
 
Spezifisch auf Karpfen, mit dem Boilie, angle ich seit 14 Jahren.
Dem Motto treu: 100% Natural Bait, 100% Zuverlässigkeit und Vertrauen und somit
100% Erfolg kam ich auf die Boilies von Michael Zado.
Es dauerte nicht lange und ich stellte fest das die schwer zu fangenden Karpfen  sich auf meiner Matte summierten,der Erfolg gab mir Recht!
 
Es freut mich sehr im Team Zado Baits mitwirken zu können.
 
Aufgrund meiner mehrjährigen Erfahrung im Friedfischbereich hoffe ich,
Michael Zado, dem Team und natürlich Euch da draußen, den einen oder anderen hilfreichen Tipp geben zu können.
 
Über den Buschfunk werde ich Euch auf dem Laufenden halten!
 
Bis dann...
 
 
Euer Chris Weber



Mittwoch, 11. Februar 2015


Wenn jemand eine Reise tut…

(ACHTUNG- GUTE  MESSEBERICHTE GIBT ES WO ANDERS, HIER KOMMT EINFACH NUR EIN REISEBERICHT FÜR ALLE ZADOISTEN DIE NICHT DABEI WAREN)

…so kann er was erzählen.
 

Letzten Freitag startete das Unternehmen „Carp Zwolle“! Es ging auf nach Holland, in die seit vielen Jahren für die wohl größte Karpfenanglermesse Europas bekannte Stadt Zwolle. Als der Chefkoch Michael verkündete, erstmals als Aussteller zu diesem ehrwürdigem Ereignis fahren zu wollen, war ich natürlich hellauf begeistert!

Mein bisher einziger Besuch in diesem Land liegt gut 30 Jahre zurück, als ich  Rapid Wien zum Europapokalfinale nach Rotterdam begleitete. Die Erinnerung daran ist aber aufgrund verschiedener äußerer Einflüsse eher spärlich, und verloren haben wir das Match natürlich auch…!

Somit ging ich letzten Freitag kurz vor halb fünf in der Früh runter um das vorschriftsmäßig am Vortag bestellte Airport- Taxi nicht zu versäumen .

Ich stand pünktlich unten, das Taxi allerdings nicht!!! Kein Anruf, keine Entschuldigung, Nichts! Das fängt ja wieder mal gut an, schnell zum nächsten Stand gelaufen und mit „normalen“ Tarif die rund 30 Kilometer zum Flughafen gefahren!

In der Abflughalle blieb aber doch noch Zeit für einen Kaffee, und eigentlich hätte ich mich gleich dem einzigen fetten Menschen vorstellen können der dort saß, denn es war klar das der dann wie selbstverständlich gaaanz genau neben mir im engen Flieger saß…!

Da der Flug nach Frankfurt, wo es dann per Auto weiter ging, allerdings nicht lange dauert, waren die Enge und diverse Ausdünstungen meines Sitznachbarn gerade so zu schaffen!

Ab jetzt lief es aber dank deutscher Gründlichkeit ganz gut weiter, und nach ein paar Stunden kamen Michael, Christine, Eik, Mo, Henry und meine Wenigkeit in Holland an! Landschaftlich gesehen ist dieses flache Land für einen Schluchti wie mich jetzt nicht ganz so der Reißer, würden nicht ein paar Bäume rum stehen, hätten wir wohl schon freitags am Horizont sehen können wer aller am Samstag zur Messe kommt…!

In den Ijsselhallen angekommen, waren wir dann schon ziemlich beeindruckt!

In den letzten Jahren hatten wir doch schon einige Messehallen gesehen, aber das hier ist schon eine andere Liga. Selbst die kleinste der Hallen kann locker mit den heimischen mithalten, in Zwolle gibt es allerdings fünf davon!!!

Der Aufbau des Standes war Routine, wir sind da schon fast Profis. Ein ganz gravierender Unterschied zu österreichischen Messen war der Umstand, das es hier am Freitag NICHTS zu trinken gab, es war nicht langweilig, aber normal ist unsere Zustand gegen Abend schon etwas anders…!

Nach dem Einchecken im Hotel und dem sofortigem, intensivem Benetzen unserer trockenen Kehlen, gingen wir alle in die Altstadt von Zwolle! Wirklich sehenswert, und sicher einen eigenen Besuch wert. Kleine enge Gassen, wunderschöne alte Häuser, Kirchen, Reste von Befestigungsanlagen, nette Lokale und einiges an Kanälen und sonstigen Gewässern die ich allesamt sehr gerne mit der Spinnrute besuchen würde!

Die Holländer selbst sind auch ein sehr interessantes Volk, bei wirklich jedem Wetter sind sie Tag und Nacht mit dem Rad unterwegs, an jeder Ecke stehen haufenweise Räder, allerdings denke ich dass vor allem die Mädels nicht vor Mai, Juni wieder auftauen.
Eine weitere sehr interessante Sache in Holland ist, das dort in einigen wenigen Lokalen noch das Rauchen erlaubt ist. Sogar einzelne Zigaretten sind dort käuflich zu erwerben, und das freut alle Raucher so sehr, das sie mit wirklich glücklichen, zufriedenen Gesichtern aus diesen Raucherlokalen kommen. Selbstverständlich waren wir nur dort um uns das mal anzusehen!!!

Samstag früh war die Aufregung und Vorfreude doch schon groß, leider waren wir um ein paar Minuten zu spät bei der Halle, die Tore für die Aussteller alle schon geschlossen, der ewige Fussweg zum letzten offenen Eingang war ärgerlich, die Sicherheitskräfte hatten aber kein Einsehen mit uns! Am langen Weg durch alle Hallen bekamen wir einen ersten Eindruck von dieser unglaublich riesigen Messe. Auf 20000 qm Fläche waren rund 160 Aussteller, über 15000 Besucher wurden erwartet und waren dann auch wirklich da!

Ein Karpfengeschädigter sollte wirklich mindestens einmal hier her kommen!

Das Wochenende selbst verging dann eigentlich wie im Flug, Mister Lutz, Hemmi und unser Luxemburger Gaststar Paul waren auch nachgekommen und verstärkten unser Messeteam. Jeder von uns hatte aber auch ausreichend Zeit um durch die Hallen zu gehen und das Riesen Angebot zu bestaunen.

Am Stand selbst herrschte trotzdem unser Sortiment in Holland eher unbekannt ist, doch immer wieder reges Interesse! Verständigungsprobleme gabs kaum, Sprachgenie Paul glänzte neben Luxemburgisch mit seinen perfekten Englisch-, Französisch- und Deutschkenntnissen…!
Auch ich hatte mit einigen Leuten Gespräche in Englisch, und nach gegenseitigem Herumstottern stellte sich heraus das Deutsch die jeweilige Muttersprache war!!! Selten aber doch durfte ich sogar Heimischen Dialekt verwenden, da sogar einige meiner Landsleute den weiten Weg auf sich nahmen.

Kulinarisch war die Messe jetzt nicht so der Heuler, ein bisschen wie in Deutschland, alles in Tunke ertränkt und Hauptsache mit viel Pommes…!

Sonntag um vier war dann auch schon Schluss, beim Abbauen sind wir erfahrungsgemäß noch viel schneller als beim Aufbau und kurz nach fünf gings wieder Richtung Frankfurt.

Nach einem gemütlichen Tag bei Christine und Michel saß ich nach einigen Diskussionen über die Gefährlichkeit meiner Zahnpastatube mit den wie immer übergenauen Sicherheitsleuten des Frankfurter Flughafens wieder im Flieger nach Wien.
Die Bierflasche aus Glas die ich im Flugzeug bekam, zerbrach ich nicht um sie als Waffe zu benutzen und das Flugzeug zu entführen, ich war ja jetzt auch froh wieder heim zu kommen…!

 
So, und wer es jetzt bis hierher geschafft hat darf sich auch ein paar Bilder ansehen, genauere Berichte über die Messe, Produktinfos und ähnliches findet Ihr sicher im Netz!!!

 

Zwolle- wir sehen uns nächstes Jahr wieder!
 
LG- Schurlee 

 
 
 
 
 
 
 
 
 


 
 
 
 
 
 
 


 

 

Montag, 24. November 2014


 

Happy End mit Hindernissen

 

Boot, Ruten, Rollen, Bleie, Essen ……  Vor dem Einschlafen gingen mir nochmals alle Dinge durch den Kopf die ich für den gemeinsamen Trip mit dem Küchenchef, der uns an die französische Moselle führen sollte, vorbereitet hatte. Ich wollte ganz sicher sein auch wirklich nichts vergessen zu haben. Beim allerletzten Blick auf mein Handy, ob der Wecker auch richtig eingestellt ist , sah ich dann diese Nachricht von Christine  auf dem Display :

Michael ist mit Schmerzen im Oberbauch ins Krankenhaus gekommen!!

Shit !

Meine Gedanken über eventuell vergessenes Tackel schlugen blitzartig um: Hoffentlich nichts Schlimmes! Der Sonntagmorgen brachte uns die Gewissheit das Michael zwar Gott sei Dank nichts wirklich Ernstes  hatte, aber die weiteren Untersuchungen würden noch mindestens 1-2 Tage andauern. Michael erklärte seinem Arzt, das alles bis spätestens Dienstag erledigt sein MUSS, das er Angeln gehen wolle und sein Auto ja schließlich schon gepackt sei. !

Michaels Französischer Freund , Olive`, der bereits auf der Flussstrecke saß und 4 Tage mit uns Fischen wollte, wurde von Christine über die Geschehnisse informiert .Er ließ Michael mitteilen , das er einstweilen unsere Plätze mit Futter vorbereiten würde .

Ich endschloss mich, da ich ja die ganze Woche Urlaub hatte, die 2 Tage für einen schnellen Overnighter zu nutzen. Die Ruten  waren  kaum im Wasser lief schon die erste Rute langsam aber stetig ab. Nach einem schönen Drill landete ein fetter  Herbst Spiegler auf meiner Matte !!Die schnelle, unverhoffte Nacht, brachte mir 5 Karpfen, darunter diese, schönen Spiegler, der mir einen harten Kampf lieferte. Der wird mal recht, wenn er sich noch ein paar Kilos drauf gefuttert hat!!

 
Michael setzte im Krankenhaus alle Hebel in Bewegung, so dass wir am Mittwochmittag an der Strecke der Französischen Moselle ankamen. Olive` begrüßte uns Herzlich und teilte uns mit, das er so 2-4  Karpfen pro Nacht gefangen hatte. Wallerfänge, die in der Moselle immer als Beifang zu erwarten sind, hielten sich in Grenzen.  Dies bedeutet das wir punktuell und nicht großflächig füttern  konnten ! So gegen 18 Uhr standen unsere Bivys und fast alle Ruten waren im Fluss verteilt. Michael ging das mit den Ruten ins Wasser bringen wie immer sehr gemütlich an , was aber nichts seinem Gesundheitszustand zu tun hat, er ist halt einfach so…!:-) Am Abend hatte Olive` uns zum Essen eingeladen. Er bat um einen Topf und begann an zu wirbeln wie ein französischer Sterne Koch. Michael und ich sprechen kaum bis kein Französisch und Olive´ kaum bis kein Deutsch, was das Erklären des gezauberten Mahles schwierig machte. Olive´ nannte es „TRIP“. Sieht aus wie eine Hühnersuppe meinte Michael! Als ich ihm dann aber die Brocken, wo er dachte es sei Hühnerfleisch, im Licht der Stirnlampe genauer zeigte, sprach sein Gesicht Bände! Das geht GAR NICHT sagte er!! Es war Kuttelsuppe! also Pansen bzw. Kaumagen !!Ich aß um die Fleischstücke herum die Suppe auf um nicht das Bild des Deutschen Banausen zu geben! Das erledigte aber dann Michael, als er genüsslich einen Plastik-Becher Nudel mit Hackfleischsosse  von Maggi aß! Kulturschock auf beiden Seiten !

Die erste Nacht brachte bei Olive wie die Nächte zuvor 3 Karpfen wobei er noch einen schönen an der Oberfläche verloren hatte. Michael hatte am Morgen den ersten Run und fing einen kleinen Spiegler. Ich hatte einen Döbel auf 3 30er Murmeln gefangen, was zeigte das im Fluss nix zu groß ist für Weißfisch, Karpfen und Waller .

Im Laufe des 2. Tages erklärte mir Olive sein Vorgehen im Fluss und bei Betrachten meiner Rigs sagte er immer NO GADJET!! was frei übersetzt heißt: kein unnötiger Scheiß!! Im Fluss muss alles simpel und stabil ausgelegt sein meinte er! Der Haken sollte nicht zu groß aber stabil gewählt werden, so 4-6, Fluocarbon ist sein bevorzugtes Vorfachmaterial und das Blei sollte nach Aufnahme des Köders schnell abfallen. Köder müssen hart sein und können auch bis zu 40 mm betragen .3 30er Murmeln am Haken sind nichts was irgendeinen Flussfisch abschreckt!! Bei der Spotsuche sollte man sehr akkurat vorgehen, das exakte Platzieren der Montage hält Olive ´für sehr Wichtig.

Nach all diesen Informationen, wofür ich sehr dankbar bin, klappte es auch bei mir mit den Karpfen. Wir fingen pro Nacht jeder 2-4 Fische, wobei sich auch einige Waller dazwischen mischten. Wir 3 hatten noch lustige 2 Tage bis Oliver abreiste, in denen wir uns dann auch esstechnisch und freundschaftlich sehr gut verstanden.

 
 



Zwischendurch hatte es stark geregnet, was die Strömung in den verbleibenden 2 Tagen schneller machte. In Verbindung mit dem absterbenden Kraut, das sich dann Inselartig mit der Strömung bewegte hatten wir stark zu kämpfen.

Am vorletzten Morgen nach unzähligen Pipsern und Entkraut-Aktionen in der Nacht piepte es während des Frühstücks an einer meiner Ruten. Ich sah dass sich wieder einiges Kraut an meiner Schnur gesammelt hatte. Als beim Einkurbeln schon die Schlagschur auf der Rolle war, sagte Michael auf einmal :HEY da hängt was Großes dran! Witzbold sagte ich, doch der Krautbatzen fing an sich zu bewegen! Was als nervige Krautbefreiung begann wurde prompt zu einem Nervenaufreibenden Drill! Einige Minuten später konnte ich einen großen Moselle Schuppi über meinen Kescher ziehen. Dieser tolle Fang war der krönende Abschluss unseres verkürzten Trips an die Französische Moselle.

 

Fazit

Ende Gut Alles Gut!

Unverhofft kommt oft und immer anders als man Denkt

P.S Unser Dank geht an Oliver