Sonntag, 3. August 2014

                            Mit Alice im Wunderland!

Nachdem ich einem Freund letzte Woche regelmäßig Fangbilder schickte, kam nach ein paar Tagen folgende Frage zurück:                       
  „Alter wo fischt du, mit der Alice im Wunderland…??? „
Okay, so schlimm war es nicht, es war weder das Wunderland, noch war es Alice. Aber es waren eine nette Schottergrube und meine bessere Hälfte Sabine, mit welchen ich in der letzten Woche ein paar wunderbare Tage erleben konnte!
Schon im Vorfeld beschlossen wir, das mit einer Rute gezielt auf die dort in beachtlichen Größen vorkommenden Graser gefischt wird. Genau genommen beschlossen nicht WIR das, sondern Sabine. Vor ein paar Wochen hatte sie in Kroatien erste Bekanntschaft mit dem nicht von Allen geliebten Asiaten gemacht, und nun wollte sie tatsächlich mehr davon!
Futter hatten wir wie immer reichlich mit…!
Ein Dank an den Küchenchef, auch für die viele Arbeit mit den 10 Millimeter Mini`s!!!


Schon der erste Amur legte deutlich über 20 Kilo auf die Waage, die nächsten waren meist nicht kleiner und Sabine genoss es sich von ihnen mit dem Boot übers Wasser ziehen zu lassen. Die Sache mit dem Hochheben werden wir noch üben, nach dem Sommer startet zum Glück wieder die Muckibudenzeit, und so musste auch  ich gelegentlich einen der Stinker vor die Kamera halten!
                         
                                





Bald fanden auch die Karpfen unsere Futterplätze und so gibt es zum Glück auch Bilder von Fischen die nicht alle gleich aussehen…! Leider fehlt ihnen durch die vorangegangene Laichzeit zum Teil einiges an Gewicht, an Kampfkraft hatten sie aber sicher nichts verloren!






Zwischendurch bissen immer wieder ein paar Graser, die meisten mussten traurig ohne Foto weiterschwimmen, nur die beiden Größten, die ja auch wirkliche Brocken waren, durften kurz zum Gewichtheben an Land!


Das Wetter war sehr wechselhaft, fast jeden Tag Regen, aber auch genug Sonne, fast wie im April, aber mit dem Unterschied das es immer sehr warm war. Den Fischen schien es zu gefallen und wir ließen es uns wirklich gut gehen.
Mein neuer Kugelgrill und ich sind inzwischen schon dicke Freunde geworden, alles was nicht bei drei auf einem Baum verschwunden war landete in ihm, und ich kann garantieren es sieht nicht nur gut aus, es schmeckt auch so…!

  

                                                       

                                                       

 

  
 

Nach 8 genialen Tagen war Schluss, fast bis zur letzten Minute bissen die Fische, kaum vorstellbar das ich an diesem Wasser auch schon einige Tage ohne irgendeinen Fischkontakt verbracht habe!






Ganz liebe Grüsse,
                   volle Gläser, Teller und Kescher wünschen                    
Sabine und Georg


 



Donnerstag, 12. Juni 2014


Höhen und Tiefen
 
Endlich war es soweit, der erste längere Trip des Jahres stand bevor, und Didi und ich konnte es kaum erwarten. Voll bepackt machten wir uns morgens auf den Weg zu unserem Zielgewässer. Angekommen, ging der „Aufbau-Spaß“ erst mal los. Es ist schon erstaunlich, was wir Karpfenangler mittlerweile an Tackle mit uns rumschleppen. Aber gerade wenn man längere Zeit am Wasser ist, soll es ja an nix fehlen. Das Gute ist, auch wenn ich etwas vergessen habe, ich kann zu 99% davonausgehen, dass Didi es dabei hat ;)
 
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Nachdem die Zelte aufgebaut waren, ging es an die Spot Suche. Als Hakenköder verwendeten wir beide die alt bewährten High Protein Boilies, die uns schon so manch schönen Fisch gebracht hatten. Wir verteilten die Ruten in unterschiedlichen Gewässertiefen und fütterten zusätzlich noch einen Mix aus High Protein Boilies, welche wir in Liver Liquid gesoakt hatten, und dem neuen Partikel Mix. Das Wetter war zwar warm, aber wir merkten, dass die Fische noch nicht wirklich in Beißlaune waren. Die ersten Tage vergingen ohne eine einzige Aktion. Dennoch war die Stimmung gut und wir ließen uns die eingelegten Rinderfilets auf dem Grill schmecken.
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Doch allmählich fing auch diese Flaute an, auf die Stimmung zu schlagen. Umso mehr freuten wir uns,als ich Nachts einen Run bekam und den ersten Karpfen landen konnte. Als dann morgens beim Frühstück auch Didis Rute ablief und er seinen ersten Fisch fangen konnte, war die Welt wieder heile.
 
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Dies sollte es auch erst mal wieder gewesen sein. Ich war soweit auch schon zufrieden, einen schönen Karpfen hatte ich ja schon. Im Hinterkopf hatte ich allerdings immer den Wunsch, dass Didi endlich mal seinen neuen PB fängt, auf den er schon so lange wartet. Und wie es kam, mein Wunsch wurde erhört: Schon während des Drills sagt ich zu Didi: „Des isser!“. Als der Fisch dann im Kescher lag, stand Didi nur noch ungläubig da und starrte den Fisch an. Die Freude war riesig und Didi musste erst mal daheim bei seinem Schatz anrufen, um Ihr auszurichten, dass ihr Glücksbringer, den sie ihm mitgegeben hatte, volle Dienste geleistet hat.
Nach dem Wiegen war klar, der Fisch knackt die 50ger Marke. Also erst mal die PB- Zigarre auspacken.
 
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Doch dabei sollte es nicht bleiben: 2 Stunden später fing Didi noch einen schönen Schuppi mit 23Kg.
 
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Also sieht man mal wieder: wenn es auch manchmal Durststrecken gibt, man sollte nicht aufgeben und immer in sein Können und vor allem dem Köder vertrauen.
 
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In diesem Sinne,
geht raus und fischt…
Gruß
Moritz Meuser

http://www.zadobaits.de/Match-Ball-Range/?XTCsid=gcm40rs8kenet0jo0kc9v6ef83#39
 











Dienstag, 10. Juni 2014


Ein kleiner Bericht, der etwas anderen Art...

Die Saison 2014 hat für mich ziemlich gemischt begonnen. Bereits Anfang Jänner konnte ich aufgrund milder Temperaturen und High Protein 15mm Boilies meinen ersten, wenn auch eher kleinen Karpfen auf die Matte legen. Der Kick-Off verlief somit erfolgreich.

Winterkarpfen...

Doch dann kam die Wende: schon während der zweiten Session an meinem Hauswasser kam zur tragischen Scheidung von meiner Schiffsschraube und meines Motors. Ich sag euch eins: solche Scheidungen sind für die Angehörigen immer am schlimmsten. In diesem Fall war ich der Leidtragende. Allein am Boot. Mitten am See. Ohne Ruder!
In den weiteren Sessions konnte ich dann leider auch nur einen kleinen Amur überlisten und musste einen Aussteiger, definitiv Karpfen, vermelden. Das ist natürlich besonders bitter, wenn man die Besatzdichte an Karpfen in diesem Gewässer betrachtet (ich hab sie nicht gezählt, aber es sind wirklich sehr wenige).

Nun haben wir Ende Mai und ein kleines Vergleichsfischen, mit der Matchrute und der neuen Zado Match Balls Range im Gepäck, stand vor der Tür. Gefischt wurde an einem kleinen Teich, 9 gegen 9. Wir, Mani´s Fischerfreunde gegen die Raubfischfreunde von der Schemmerlhöhe. Solche Treffen sind immer sehr amüsant, da es immer mehr gemütliches Beisammensein als erbittertes Gegeneinander ist. Gefischt haben wir ("die Jungen") mit den Zado Match Balls, wo hingegen der konservative Teil des Teams auf den guten alten Teig vertraute, dem ich mit Zado Baits Liver-Booster das gewisse Etwas verlieh.

 
Gepimt habe ich meine Mini-Boilies noch mit dem absoluten Geheimdip - Krabbe!

Die ganze Mannschaft war wild entschlossen den Sieg einzufordern. So präsentierte sie sich voll Stolz mit Zado Mützen und in grün gehaltenen Trikots. Grün: die Farbe der Hoffnung!!!! Die Hoffnung auf viele dicke Fische!

Man beachte den Ausdruck grimmiger Entschlossenheit!

Schon nach wenigen Minuten konnte der erste Fisch verhaftet werden, doch leider war dem Fisch nicht bewusst dass er sich den falschen Köder, nämlich den der Konkurrenz, schnappte. So ein dummer Fisch dachte ich mir. Leider schienen in diesem Teich mehrere dumme Fischer herum zu schwimmen denn die gegnerische Mannschaft überredete in der ersten Halbzeit sieben Fische zum Landgang und ging somit in Führung. Zwei qualvolle Stunden ohne Aktion verstrichen und endlich ertönte der Halbzeit-Pfiff und der ersehnte Seitenwechsel wurde durchgeführt.
Natürlich nicht bevor wir uns ordentlich gestärkt hatten, denn für Koteletts, Bratwürste, Bauchfleisch etc wurde gesorgt.


 
  Ein Hoch auf unseren Grillmeister!!!

Anpfiff zweite Halbzeit: erster Fisch für unser Team, und das nach nur wenigen Minuten. Jawoll!! Anscheinend hat die köstliche Stärkung gewirkt, somit konnte die Aufholjagd beginnen!

Karl mit dem größten Fisch des Tages: 6.6kg

Auch ich bekam auf einmal Bisse. Die ersten zwei jedoch gingen in die Hose, doch beim dritten Mal anheften spürte ich endlich Widerstand am anderen Ende der Schnur. Hurra, nun hatte ich meinen ersten Karpfen. Karpfen? Ja, auch wenn man sehr genau, evtl. mit der Lupe, schauen muss, das was ich da in den Händen haltet ist definitiv ein Karpfen. 

Kleinvieh macht auch Mist

Auch Franz (links) und Seppi (rechts) schlugen zu! Es zählte jedes Gramm Fisch!


Die Fische waren nun buchstäblich und im übertragenen Sinne auf unserer Seite, denn die Raubfischfreunde von der Schemmerlhöhe konnten in der zweiten Halbzeit keinen Zähler mehr verbuchen. Wir holten auf und erkämpften uns verbittert jeden Fisch, auch wenn er noch so klein war. Es zählte ja das Gesamtgewicht der Fänge eines Teams. Nun war die Zeit unser größter Gegner, denn das gegnerische Team hatte ja ordentlich vorgelegt.
Als die zweiten zwei Stunden verstrichen waren fehlten uns nur noch knappe 15kg für den Sieg. Somit blieb nur der bittere Geschmack der Niederlage, den wir aber alsbald mit einem anderen bitteren Geschmack, nämlich dem des Bieres hinunterspülten.
Jetzt heißt es für uns trainieren, denn im Herbst schon gibt es die Revanche! Bis dahin werde ich euch hoffentlich auch mit dem ein oder anderen Bericht vom Boiliefischen dienlich sein können! In diesem Sinne wünsch ich euch im Namen des gesamte Teams Petri Heil und genießt die Stunden mit guten Freunden am Wasser.

Mani´s Fischerfreunde ;-)


by Ingo Nigitz

Dienstag, 27. Mai 2014

Unverhofft..., kommt oft!
 
Wie sollte es auch anders sein... Eine Woche Urlaub! Stellt sich nur die Frage, wo man Fischen geht.... Ich habe mich für ein entspannten Urlaub im Nachbarland entschieden. Also machte ich mich mit Tackle, Baits, Motivation und Frau auf den Weg. Am Platz angekommen, hieß es "Futter bei die Fische". So mischte ich für meinen Hakenköder einen Bottommix und fütterte großflächig ordentlich gesoakte Boilies.
 
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Gesagt getan !
 Ab ins Boot und das Ganze auf Distanz bringen :)
 
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Nun war das übliche Warten angesagt...
Doch der erste Fisch ließ nicht lange auf sich warten und nach kurzem Drill zeigte sich ein Silberkarpfen im Netz.
Das Ganze ist eventuell nicht der erklärte 'Zielfisch',
doch froh bin ich (vorerst) über jeden Fisch !!
 
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Falle wieder scharf und weiter ging´s...
 
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Schnell sollte sich allerdings zeigen, dass die Silberkarpfen Spaß an meinem Spod gefunden haben, und so erfolgteZupfer auf Zupfer....
Nach weiteren Silberkarpfen fing ich langsam an, mich über diesen Fisch etwas zu ärgern. Doch bei jedem Pieperwar die Hoffnung auf einen Rüssler vorhanden... Beobachten, Analysieren und Warten. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
 
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Die Karpfen hatten bereits mit dem Laichvorgang begonnen,
was die Aussicht auf meinen Zielfisch nicht gerade verbesserte. So langsam aber sicher stand das Ende desTrips bevor.
Doch ich hatte die Rechnung ohne das Wetter gemacht!
Der letzte Morgen war verregnet, was mich nicht gerade motivierte, abzubauen. Also entschied ich, den Regen abzuwarten. Regen fertig und " auf geht’s!"...
 
Doch wie aus dem Nichts kam der Ruf des Delkims:
Piep....Piep....Piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiep.....
 
Das ist ein Karpfen - das wusste ich bei diesem Run - 
und so war es auch! Ein Prachtexemplar lag da auf meiner Matte und ich befand mich wie in Trance...25,2Kg war angesagt und sorgte fürein Gefühl der Erleichterung und Freude :D
Noch ein Foto Termin und ein Kuss zum Abschied.
 
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Das war wieder mal unglaublich und zeigt, dass man in diesem Hobby absolut nicht "Aufstecken" sollte, denn jede Sekunde kann der erhoffte Run erfolgen! - auch wenn man selbst nicht mehr dran glaubt!
 
In diesem Sinne
Viel Erfolg bei der Jagd auf unsere Freunde
Euer Henry :)

http://www.zadobaits.de/Pellets/#43